Willkommen auf KöLSCHE-JUNGS.DE

kölsche-jungs.de bietet Ihnen weiterführende Links auf Webseiten zum Thema Köln

Startseite > Köln

{{Infobox Gemeinde in Deutschland
|Art = Stadt
|Wappen = DEU Koeln COA.svg
|Breitengrad = 50/56/17/N
|Längengrad = 06/57/25/E
|Karte = Locator map K in Germany.svg
|Lageplan = North rhine w K.svg
|Lageplanbeschreibung = Lage der Stadt Köln in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Köln
|Bundesland = Nordrhein-Westfalen
|Regierungsbezirk = Köln
|Höhe = 53
|PLZ = 50667?51149, 51467
|Vorwahl = 0221, nutzt trotz der Lage im Stadtbezirk Porz die Kölner Vorwahl 0221.</ref>
|Gemeindeschlüssel = 05315000
|NUTS = DEA23
|LOCODE = DE CGN
|Gliederung = 9 Stadtbezirke, 86 Stadtteile
|Adresse = Rathausplatz 2
50667 Köln
|Website = www.stadt-koeln.de
|Bürgermeister = Henriette Reker<ref name="OB_Reker"></ref>
|Bürgermeistertitel = Oberbürgermeisterin
|Partei = parteilos
}}

'''Köln''' (kölsch ''Kölle'') ist mit rund 1,1 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen sowie nach Berlin, Hamburg und München die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die kreisfreie Stadt am Rhein gehört zum Regierungsbezirk Köln, dessen Verwaltungssitz sie auch ist, und die Region Köln/Bonn ist das Zentrum des Ballungsraumes zwischen Kölner Bucht und Oberbergischem Land mit gut vier Millionen Einwohnern. Köln ist zugleich das rheinische Bevölkerungszentrum der Metropolregion Rhein-Ruhr mit etwa zehn Millionen Einwohnern und der Metropolregion Rheinland mit rund 8,6?Millionen Einwohnern. Die heutige Metropole wurde in römischer Zeit unter dem Namen ''Oppidum Ubiorum'' gegründet und im Jahr 50?n.?Chr. als ''Colonia Claudia Ara Agrippinensium'' (kurz ''Colonia'' oder ''CCAA'') zur Stadt erhoben.

Köln besitzt als Wirtschafts- und Kulturmetropole internationale Bedeutung. Sie zählt zu den wichtigsten Standorten der Chemie- und Automobilindustrie weltweit und beherbergt, teilweise zusammen mit einigen ihrer Vororte, Firmensitze und Produktionsstätten von zwölf internationalen Automobilmarken wie Ford und Toyota sowie zahlreicher Chemiekonzerne wie Lanxess. Die Karnevalshochburg ist außerdem Sitz vieler öffentlicher Verbände und professioneller Sportvereine. Zahlreiche Fernsehsender, Filmstudios, Musikproduzenten, Verlagshäuser und andere Medienunternehmen wie RTL und der WDR haben hier ihren Standort. Köln gilt ferner als eines der führenden Zentren des weltweiten Kunsthandels. Darüber hinaus zählt die Stadt vor allem aufgrund des bedeutenden Kölner Doms und ihrer romanischen Kirchen sowie weiterer mittelalterlicher Baudenkmäler, einer über 2000-jährigen Stadtgeschichte, bedeutsamer Veranstaltungen sowie ihrem kulturellen und kulinarischen Erbe zu den wichtigsten Reisezielen in Europa.

Die Stadt ist ebenfalls ein bedeutender Kongress- und .

Die günstige Lage am Rhein mit der Querung bedeutender West-Ost-Handelsstraßen und dem Sitz weltlicher sowie insbesondere kirchlicher Macht trug im Heiligen Römischen Reich zur überregionalen Geltung Kölns bei. Als Hansestadt wurde sie durch Freihandel zu einem wichtigen Handelsstandort. Ihre Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt zeigen heute der umfangreiche Schienenpersonenfernverkehr sowie der Bahnhof Eifeltor, der zu den größten Containerumschlagbahnhöfen Europas gehört. Ergänzt wird die Infrastruktur durch vier Binnenhäfen und den Flughafen Köln/Bonn.

Geographie

Geographische Lage und Klima

Das Stadtgebiet erstreckt sich über 405,17?km² (linksrheinisch 230,25?km², rechtsrheinisch 174,87?km²). Ein größeres Stadtgebiet haben in Deutschland die Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie vier Klein- und Mittelstädte in Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Der topographische Referenzpunkt der Stadt, die Spitze des nördlichen Domturms, liegt auf 50°?56??33? nördlicher Breite und 6°?57??32? östlicher Länge. Der höchste Punkt liegt 118,04?Meter (Monte Troodelöh im Königsforst); der niedrigste 37,5 Meter über dem Meeresspiegel (im Worringer Bruch).

Die Stadt liegt in der , das sich durch mehrere Besonderheiten auszeichnet:

{{Klimatabelle
| TABELLE =
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200
| QUELLE = DWD, Daten: 1971?2000
| Überschrift =
| Ort = Köln
Hochschulbibliothek der Technischen Hochschule Köln

Sport

Sportstätten

Überregional bekannt sind vor allem der Müngersdorfer Sportpark mit dem Rheinenergiestadion und die Lanxess Arena in Deutz, eine der größten Mehrzweckhallen Europas, in der Eishockey-, Handball- und Basketballspiele ausgetragen werden. Daneben verfügt die Stadt über eine Radrennbahn, eine Pferderennbahn, eine Regattaanlage und zahlreiche weitere Sporteinrichtungen. Köln ist aufgrund seiner Infrastruktur regelmäßig Austragungsort von in Deutschland stattfindenden internationalen Sportveranstaltungen.

Die Deutsche Sporthochschule Köln ist die einzige Einrichtung ihrer Art in Deutschland.

Vereine und Traditionsveranstaltungen

In Köln werden etwa 600 Sportvereine mit etwa 200?000 Mitgliedern durch die Stadt finanziell gefördert, wobei der Vereinssport alle wichtigen Breitensportarten umfasst.

Die überregional bekanntesten Fußballvereine sind der 1. FC Köln, der dreimal Deutscher Meister wurde, sowie der SC Fortuna Köln und der FC Viktoria Köln. Sehr erfolgreich sind zudem die Kölner Haie im Eishockey, die achtmal Deutscher Meister wurden. Überregionale Bekanntheit genießen darüber hinaus der RSV Köln im Rugby und der TuS Köln im Touch-Rugby.

Die Sektion Rheinland-Köln des Deutschen Alpenvereins ist die größte Alpenvereinssektion im Rheinland.

Mit den Cologne Crocodiles und den Cologne Falcons hat die Stadt zwei Mannschaften im American Football in den oberen Ligen, mit den Cologne Centurions gab es darüber hinaus von 2003 bis 2007 einen Ableger der NFL in Köln. Der Baseballverein Cologne Cardinals spielt in der 1. Baseball-Bundesliga und war 1990 Deutscher Meister. Im Basketball hatte die Stadt eine sehr erfolgreiche Zeit mit dem BSC Saturn Köln. 1999 bis zur Insolvenz 2009 war die Stadt mit den Köln 99ers in der Bundesliga vertreten. Der Amateurverein ist weiterhin der deutsche Basketballverein mit den meisten Mitgliedern und ging am 12. Juni 2013 zusammen mit dem ''MTV Köln 1850'' in der Spielgemeinschaft Rheinstars Köln auf.

Der SC Colonia 06 ist ein Kölner Amateur-Boxverein. Gegründet 1906 ist er heute der älteste aktive Amateurboxverein Deutschlands. Boxer des Vereins errangen bereits in den 1920ern erste Europameistertitel. Insgesamt stellte der Verein unter anderem vier Europameister. Bedeutend ist ferner der Kölner AC, der älteste noch aktive Gewichtheberverein der Welt. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist Köln darüber hinaus ein wichtiger Standort des deutschen Rudersports. Eine moderne Regattabahn und der Rhein bieten traditionsreichen Rudervereinen wie dem Kölner RV 1877 (Gründungsmitglied des Deutschen Ruderverbandes) oder der Kölner RG 1891 optimale Bedingungen.

Seit 1997 findet jedes Jahr im Herbst der Köln-Marathon statt, und der Radsportklassiker Rund um Köln wird bereits seit 1908 jährlich durchgeführt. Seit 1984 wird der Köln-Triathlon veranstaltet.

Nachtleben

Vor allem am Wochenende tummeln sich in der Innenstadt Einheimische und Touristen, Jugendliche und Studenten in zahlreichen Diskotheken
, Clubs, Bars und Kneipen. Hauptanlaufpunkte sind dabei die Altstadt, das Studentenviertel ?Kwartier Latäng? um die Zülpicher Straße, das Friesenviertel in der Nähe des Friesenplatzes, das Belgische Viertel und die Ringe zwischen Kaiser-Wilhelm-Ring und Rudolfplatz, sowie die Südstadt zwischen Chlodwigplatz und Alteburger Straße.
In Ehrenfeld haben sich zahlreiche Clubs und Live-Bühnen vor allem in ehemaligen Fabrikanlagen etabliert ? zu den bekanntesten gehören das ehemalige Underground, die Werkstatt, der Sensor Club, die Live-Music-Hall und das Herbrand?s in der ehemaligen Wagenbaufabrik Herbrand.

Karneval

Der um Mitternacht von Karnevalsdienstag auf Aschermittwoch eingeläutet.

Während der Karnevalssession finden zahlreiche Sitzungen und Bälle statt. Der ?offizielle?, vom Festkomitee Kölner Karneval kontrollierte traditionelle Sitzungskarneval findet seine Anhängerschaft überwiegend im älteren und konservativeren Publikum. Vor allem zu den Prunk-Sitzungen findet sich die lokale Polit- und Geldprominenz ein.

In den letzten Jahrzehnten etablierte sich mit dem ?alternativen? Karneval eine Gegenbewegung, deren Aushängeschild die Stunksitzung im E-Werk ist. Sie ist mit über 40?Veranstaltungstagen die mittlerweile umsatzstärkste Karnevalsveranstaltung. Dazu kommt noch die schwul-lesbische Rosa Sitzung, ihre verschiedenen Sprösslinge und die Kneipenbewegung ?Loss mer singe?, die jedes Jahr schon vor Karneval Tausende von Menschen beim ?Einsingen? auf die neuen Lieder der Session einstimmt.

Die Session gipfelt im Straßen- und Kneipenkarneval. Dieser beginnt an ''Wieverfastelovend'' (Weiberfastnacht), also dem Donnerstag vor Rosenmontag und versetzt die Stadt am Rhein für die nächsten sechs Tage in eine Art Ausnahmezustand, in dem das öffentliche Leben (Behörden, Schulen, Geschäfte) zu einem großen Teil zum Erliegen kommt. In dieser Zeit finden die zahlreichen Karnevalszüge in den einzelnen Stadtvierteln statt, deren größter der Rosenmontagszug in der Innenstadt ist.

Eine Besonderheit ist der , der die kalte Jahreszeit vertreiben soll. Seitdem findet fast jedes Jahr am Karnevalssamstag der Kölner Geisterzug statt, der nachts durch verschiedene Viertel der Stadt zieht.

Regelmäßige Veranstaltungen und Festivals

Die größte öffentliche Veranstaltung in Köln ist der Karneval, zu dessen Sessionen und Umzügen in der Karnevalswoche jährlich etwa zwei Millionen Gäste erwartet werden. Auf dem zweiten Platz folgt am ersten Juliwochenende mit regelmäßig über einer Million Besuchern der Cologne Pride, die größte Lesben- und Schwulen-Parade in Deutschland. Im Juli finden die Kölner Lichter, ein Musik- und Feuerwerksspektakel am Rhein hunderttausende Zuschauer.

Seit dem Wegzug der Musikmesse Popkomm nach Berlin ist in Köln eine Großveranstaltung weggefallen. Mit der c/o pop (Cologne On Pop), einem Festival für elektronische Popkultur, versucht die Stadt ein kleiner und spezieller dimensioniertes Musikfest zu etablieren. Weitere Musikveranstaltungen sind die MusikTriennale Köln, ein Festival mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, das Kölner Sommerfestival für Tanz, Show und Musical, der Summerjam, größtes Reggae-Festival Europas am ersten Juli-Wochenende sowie die Orgelfeierstunden, international besetzte Orgelkonzerte im Kölner Dom.

Weitere Veranstaltungen sind das elftägige Literaturfestival Lit.Cologne, das Internationale Köln Comedy Festival, die Lesebühne am Brüsseler Platz und die Jüdischen Kulturtage im Rheinland, an denen die Stadt regelmäßig teilnimmt, sowie das Kinderfilmfest ''Cinepänz''. Es gibt zwei große Jahrmärkte, die Frühjahrs- und die Herbstkirmes am Deutzer Rheinufer. Die Bierbörse, ein internationales Bierfestival, findet ebenso jährlich statt wie der ?Tag der Forts?, bei dem die preußischen Militäranlagen der Kölner Stadtbefestigungen kostenfrei der Öffentlichkeit mit zahlreichen Veranstaltungen zugänglich gemacht werden.

Küche

Köln ist geprägt von einer langen kulinarischen Tradition, die mit importierten, teils exotischen Elementen bereichert wurde. Wegen der herausragenden Position im internationalen Handel wurden in der Küche bereits in früher Zeit Hering, Muscheln und viele Gewürze verwendet. Im Mittelalter, als der Lachs, in Köln meist als ''Salm'' bezeichnet, und der Maifisch noch reichlich im Rhein vorhanden war, galten diese Fische als Arme-Leute-Essen, während der Hering in der bürgerlichen Küche sehr beliebt war. Der rheinische Heringsstipp mit Äpfeln, Zwiebeln und Sahne zeugt noch heute davon. Muscheln rheinische Art sind heute Teil der Gastronomie.

Wie im Rheinland üblich, wird Süßes und Herzhaftes häufig kombiniert. Der gute Boden und das Klima sorgen zudem für eine große Rolle von Gemüse in der Kölner Küche. Ein süß-saures Gericht der Kölner Küche sind der Rheinische Sauerbraten, der ursprünglich mit Pferdefleisch zubereitet wurde und das einfachere Himmel un Ääd, vermengtes Kartoffel- und Apfelmus, zu dem es gebratene Blutwurst (?Flönz?) gibt. Wirsing und Spargel werden häufig als Saisongemüse angeboten.
Eine besondere Rolle in Köln spielen die Brauhäuser. Diese dienten ursprünglich zur Bierausgabe der Kölner Brauereien und haben sich zum Hauptanbieter bürgerlicher Küche in Köln entwickelt. Neben den erwähnten Gerichten sind hier deftige Mahlzeiten wie Krüstchen, Eisbein (?Hämchen?), Hachse und Reibekuchen (?Rievkooche?) zu erhalten. Aufgrund des Herstellungsaufwandes gibt es letztere häufig nur an bestimmten Tagen. Beliebt zum Kölsch, das in den Brauhäusern direkt aus dem Fass gezapft wird, sind Tatar, Flönz oder Halver Hahn.

Gebäckspezialitäten sind Mutze, Muzemandeln und Krapfen sowie eine Vielzahl an gedeckten und ungedeckten Torten, die hauptsächlich mit Äpfeln und Pflaumen garniert werden. Gesüßt wird bisweilen mit Zuckerrübensirup (?Rübenkraut?), das als Brotaufstrich verwendet wird.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Wirtschaft Kölns ist geprägt durch einen lang anhaltenden und tiefgreifenden Strukturwandel. Während Handel und Verkehr schon seit dem Mittelalter einen stabilen, tragenden Pfeiler der lokalen Wirtschaft darstellen, sind viele der traditionsreichen produzierenden Gewerbe mittlerweile aus dem Stadtbild verschwunden. Durch die fortschreitende Tertiarisierung sind jedoch im Dienstleistungssektor neue Beschäftigungsimpulse entstanden. Gemeinhin wird Köln als Auto-, Maschinenbau-, Chemie-, Versicherungs- und Medienstadt angesehen. Das liegt unter anderem daran, dass sich im Fahrzeugbau, Maschinenbau, Versicherungswesen und in der Film- und Fernsehproduktion sehr viele Firmenzentralen in Köln angesiedelt haben. Der Ruf einer Medienstadt wird von der Kölner Politik nach Kräften gefördert, wobei neben Verlagswesen und Filmstudios zunehmend Musikproduktion, Computerspiele und elektronischer Handel in die öffentliche Wahrnehmung rücken.

2016 erbrachte Köln innerhalb der Stadtgrenzen ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 63,463?Milliarden Euro und belegte damit Platz?5 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 59.407?? (NRW: 37.416??, Deutschland: 38.180??). Das nominelle BIP-Wachstum lag 2016 bei 2,2 %. In der Stadt gab es 2016 ca. 745.500 erwerbstätige Personen.

2015 wurde Köln in einer belegte die Stadt Platz 38 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit ?sehr hohen Zukunftschancen?.

Wirtschaftsstruktur

Köln hat eine sehr diversifizierte Wirtschaftsstruktur, die schrumpfende Branchen ebenso wie Wachstumsbranchen beinhaltet. Das um das Jahr 1800 bedeutende Kölner Bankwesen machte die Stadt zu einem der wichtigsten Bankplätze Deutschlands (Sal. Oppenheim, Bankhaus J. H. Stein oder dem A. Schaaffhausen?scher Bankverein). Am 2. März 1705 wurden hier durch die von Kurfürst Johann Wilhelm II gegründete Banco di gyro d?affrancatione die ersten Banknoten Deutschlands, die Bancozettel, ausgegeben. Die Straße Unter Sachsenhausen entwickelte sich zur ?Kölner Bankenmeile?. Der Beitrag aller Sektoren der Kölner Wirtschaft zum Gesamtumsatz im Land Nordrhein-Westfalen macht die Stadt zu einer der deutschen Wirtschaftsmetropolen. Eine besondere Stellung nehmen traditionell die Automobilfertigung und die Energie- und Wasserversorgung ein. Die chemische Industrie, die Lebensmittelindustrie und das Verlagsgewerbe gehören zu den wesentlichen Sektoren. Insbesondere das Versicherungsgewerbe behauptete sich gegen den Bundestrend und stärkte so Kölns Position als ?Versicherungshauptstadt? Deutschlands. Im Sektor Finanz- und Versicherungsdienstleistungen arbeiteten 6 % aller Beschäftigten, während 5,5 % im Sektor Information/Kommunikation beschäftigt waren (2010).

2017 arbeiteten der Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK) zufolge 553.442 als sozialversicherungspflichtige Beschäftigte.

Gemessen an der Bruttowertschöpfung von 2008 liegt der Dienstleistungssektor in Köln mit knapp 52 % Anteil an erster Stelle, gefolgt vom Finanzierungs- und Vermietungsgewerbe (23 %) und Handel/Gastgewerbe/Verkehr mit 13 %. Selbst der kleinste Sektor, das produzierende Gewerbe, erzielte in Köln mit 26,5 Milliarden Euro (2010) 8,8 % vom Gesamtumsatz dieses Sektors in Nordrhein-Westfalen. Stark vertreten ist darin der Fahrzeugbau mit einem Umsatzanteil von 56 % in Köln.

Köln verfügte 2017 über eine Kapazität von 32.500 Hotelbetten.

Die Messen und sonstigen Veranstaltungen in Köln wurden 2011 von 3,3 Millionen Teilnehmern besucht. Von 28.900 Ausstellern kamen 57,6 % aus dem Ausland, bei den Besuchern lag der Ausländeranteil bei 30,7 %. Aus diesem Grund wuchs Kölns Tourismus gegenüber dem Jahr 2010 mit 8,1 % stärker als in Nordrhein-Westfalen (5,1 %) und Gesamt-Deutschland (4 %).

Die Geschichte der Wirtschaft Kölns und der Region wird dokumentiert und aufbereitet im Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchiv (RWWA).

Messen

Die bekanntesten Messen der Koelnmesse sind:
  • Anuga, Fachmesse der Ernährungswirtschaft und Nahrungsmittelindustrie
  • ISM, größte Messe für Süßwaren der Welt
  • Art Cologne, Fachmesse für Moderne Kunst
  • Gamescom, Messe für interaktive Unterhaltungselektronik
  • imm cologne, Fachmesse für Möbel und Einrichtung
  • intermot, Internationale Motorrad- und Rollermesse
  • Photokina, Fachmesse der Foto-Industrie
  • spoga+gafa, Fachmesse für Sportartikel, Campingbedarf und Gartenmöbel

Einzelhandel

Laut einer Untersuchung von liegen in unmittelbarer Nähe zur Kölner Stadtgrenze.

Verkehr

Köln ist seit jeher eine verkehrsgünstig gelegene Stadt, die zur Römerzeit mit einem bedeutenden Hafen ausgestattet und in das römische Fernstraßennetz eingebunden war. Das Straßen- und Schienenverkehrsaufkommen zählt im Personen- und im Gütertransport zu den höchsten in ganz Deutschland.

Straßenverkehr

Das Kölner Straßensystem hat sich insbesondere auf der linken Rheinseite im Zuge der Stadterweiterung nach dem gebildet wird.

An den Ringen beginnt eine Vielzahl von Radialstraßen, die nach den Orten benannt sind, in deren Richtung sie von Köln aus führen (''Neusser Straße, Venloer Straße, Aachener Straße, Dürener Straße, Luxemburger Straße, Bonner Straße'' und andere). Im Zusammenhang mit der Planung der Kölner Stadtautobahn wurden mit der Bundesstraße B?55a und der A?559 zwei autobahnartig ausgebaute Ein- und Ausfallstraßen angelegt. Weitere wichtige Zubringerstrecken sind im Süden die A?555, im Südosten die A?59 (ein Teil der ?Flughafenautobahn?, die den Flughafen Köln/Bonn mit Köln und Bonn verbindet) und im Nordwesten die A?57, die von der Kölner Innenstadt über Neuss nach Krefeld verläuft.

Trotz der guten Verkehrsanbindungen ist der Kölner Autobahnring aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens von häufigen Staus betroffen. Als Gegenmaßnahme wurden unter anderem Teile der A?3 auf bis zu zehn Spuren ausgebaut. Durch die notwendig gewordene Sanierung und den ab 2017 geplanten Neubau der Leverkusener Autobahnbrücke, die den Kölner Autobahnring im Norden schließt, entsteht ein weiteres Nadelöhr.

Schienenverkehr

Der Kölner Hauptbahnhof ist die westliche Drehscheibe des deutschen Schienenfernverkehrs. Von hier führen Bahnstrecken nach

Luftfahrt

Das erste Ereignis der Kölner Luftfahrtgeschichte scheint sich 1785 zugetragen zu haben. Am 21. Oktober 1785 beantragte der durchreisende Franzose Jean-Pierre Blanchard beim Rat der Stadt Köln, mit seinem Ballon aufsteigen zu dürfen. Dies wurde ihm als Gotteslästerung ausgelegt und somit verboten. Er durfte allerdings seinen Ballon öffentlich zeigen.

1788 ließ Georg Haffner in dem damals noch nicht zu Köln gehörenden Deutz einen selbstgebauten Ballon steigen. Er zählte zu den wenigen professionellen Luftfahrern, die sich Aeronauten nannten und die sich ihre Kunst durch Auftritte in Vergnügungszentren bzw. Jahrmärkten finanzieren mussten. Derartige Auftritte von meist ausländischen Aeronauten sind für 1808, 1847 und 1878 dokumentiert. Der Kölner Maximilian Wolff war Mitgründer des ''Ballon-Sport-Clubs Cöln, gegr. 1888'' und 1890 Gründer des ''Vereins zur Förderung der Luftschifffahrt, Cöln''. Er bot in dieser Zeit unter anderem an der Ausflugsgaststätte ''Goldenes Eck'' in Köln-Riehl Ballonfahrten mit Passagieren als ständige Attraktion an.

Der bis 1861 als Maschinenbauingenieur bei der Kölnischen Maschinenbau AG in Bayenthal tätige Mainzer Paul Haenlein patentierte am 1. April 1865 die Idee eines lenkbaren Luftschiffs. Im Oktober 1871 demonstrierte er mit einem Luftschiffmodell in Mainz einige Flugversuche. 1872 baute er ein lenkbares Luftschiff.

Seit ca. 1900 landeten auf dem Gelände des Bauernhofes ''Butzweiler Hof'' in Köln-Ossendorf vereinzelt Ballone und Flugzeuge. Ebenso fanden Starts und Landungen auf den rechtsrheinisch Exerzierplätzen in der Merheimer Heide und in der Mülheimer Heide statt. Diese Anlagen konnten jedoch nur behelfsmäßig benutzt und nur auf Widerruf zur Verfügung gestellt werden.

Ausländische Flieger wie Blériot und der erste Looping-Flieger Adolphe Pegoud zeigten auf der Rennbahn in der Merheimer Heide ihre fliegerischen Leistungen.
Der Kölner Flug- und Automobilpionier Arthur Delfosse machte 1902 erste Gleitflugversuche mit einem selbstgebauten Flugzeug auf der Mülheimer Heide.

1912 wurde in Köln-Ossendorf auf dem Gelände des ehemaligen Bauernhofes Butzweiler Hof der Grundstein zu einem Flughafen gelegt. Dieser wurde 1913 in Betrieb genommen und entwickelte sich bis zum Zweiten Weltkrieg zum Verkehrskreuz des Westens. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er von der englischen und später der belgischen Armee bis 1993 als Militärflugplatz genutzt. Daneben gab es in Köln einen einfachen Start- und Landeplatz in Porz-Westhoven bei den Mannesmann-Flugzeugwerken.

Von 1937 bis 1945 befand sich ein militärischer Flugplatz in Köln-Ostheim.

Im Südosten des Stadtgebiets, im Stadtbezirk Porz, befindet sich der auf einem kleinen Platz zwischen der Kommandantur und einem Munitionsschuppen auf dem Schießplatz der Wahner Heide.
Er ist heute einer der umschlagsstärksten deutschen Frachtflughäfen (über 650.000?Tonnen im Jahr 2005), das Europa-Drehkreuz von UPS Airlines und ein wichtiger Standort für Billigflieger (9,85?Millionen Passagiere 2010). Auf dem militärischen Teil sind die Flugzeuge und die Führung der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung stationiert. Seit 1994 trägt er den Namen ''Konrad-Adenauer-Flughafen''. Der Flughafen Köln/Bonn gehört mit den Flughäfen Leipzig/Halle, Münster/Osnabrück, Nürnberg und Hannover zu den stadtnahen deutschen Flughäfen ohne Nachtflugbeschränkung. Es werden 139 Flugziele in 38 Ländern angeboten.

Die erste Luftschiffhalle ließ im Jahr 1907 der Kölner Gummiwarenfabrikant Clouth auf seinem Gelände an der Niehler Straße errichten.
1909 begann das Kriegsministerium in Berlin mit dem Bau bzw. der Fundamentierung der Luftschiffhalle in Köln-Bickendorf zwischen Venloer Straße und Ossendorfer Weg. Hieraus entstand der ''Luftschiffhafen Köln'' und die Halle erhielt den Titel ''Reichsluftschiffhalle''.

Ab 1927 wurden am Rhein Wasserflughäfen in Niehl und am Kunibertsufer eingerichtet.

Schiffsverkehr

Auf dem Rhein verkehren Ausflugsschiffe. Darüber hinaus gibt es in Köln mehrere Rheinfähren.

Für den Güterverkehr auf dem Rhein war Köln durch das Stapelrecht im gesamten Mittelalter Drehkreuz zwischen den ?niederen Landen? und dem höher gelegenen Deutschland. 1848 waren in Köln drei Handelsschiffe beheimatet.<ref>

Nahverkehr

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen S-Bahn-Linien, die Stadtbahn- und Buslinien der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) sowie Buslinien anderer Verkehrsgesellschaften. Alle Verkehrsmittel in Köln sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) benutzbar. Dieser ist mit dem benachbarten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) verzahnt. Die für 2011 geplante Fertigstellung der Nord-Süd-Stadtbahn verzögert sich möglicherweise bis 2023.

Radverkehr

Der Radverkehr in Köln hat einen Anteil von 14 % am Modal Split und wächst stetig.

Sonstiger Verkehr

In Köln gibt es ungefähr 1200 zugelassenen Taxis (Stand: 2015).

Eine Besonderheit ist die Rheinseilbahn, sie war bis 2010, vor dem Bau der Rheinseilbahn zur Bundesgartenschau 2011 in Koblenz, die einzige in Betrieb befindliche Seilbahn zur Überquerung eines Flusses in Deutschland. Angelegt wurde sie anlässlich der Bundesgartenschau 1957.

Öffentliche Einrichtungen

Köln war und ist Sitz zahlreicher öffentlicher Einrichtungen. Neben einer Vielzahl von Bundes- und Landesbehörden haben kirchliche Organisationen, Verbände und Vereine ihren Hauptsitz in Köln. Die große Anzahl an Bundeseinrichtungen war auch durch die Nähe Kölns zur damaligen Bundeshauptstadt Bonn bedingt. Für die Ansiedlung von Landesbehörden ist neben der Größe Kölns die Nähe zur Landeshauptstadt Düsseldorf ein Kriterium.

Mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) ist eine europäische Behörde vertreten.

Zwei der drei . Das Job-Center Köln ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Kölner Stadtverwaltung und der Bundesagentur für Arbeit.

Landesbehörden und -betriebe in Köln sind die Bezirksregierung Köln, der Landschaftsverband Rheinland, der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen, der Landesbetrieb Mess- und Eichwesen Nordrhein-Westfalen, der Landesbetrieb Straßenbau NRW (Hauptsitz Gelsenkirchen; in Köln Außenstelle der Regionalniederlassung Rhein-Berg sowie die Straßenmeisterei Köln), der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (teilrechtsfähiges Sondervermögen des Landes NRW mit Niederlassung Köln und Hauptsitz Düsseldorf), das Polizeipräsidium Köln und die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht. Im Finanzbereich auf Landesebene existieren die Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen (Sitz sowohl in Münster als auch in Köln), die Finanzämter Köln-Altstadt, Köln-Mitte, Köln-Nord, Köln-Ost, Köln-Porz, Köln-Süd, Köln-West, für Groß- und Konzernbetriebsprüfung Köln und für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung Köln. Im Bildungsbereich sind die Universität zu Köln (inklusive Universitätsklinik), die TH Köln, die Sporthochschule Köln (alle drei vom Land Nordrhein-Westfalen getragene Körperschaften des öffentlichen Rechts), das Kölner Studierendenwerk (Anstalt des öffentlichen Rechts) und das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen zu nennen.

Als (Landes-)Justizeinrichtungen sind in Köln vertreten das Oberlandesgericht Köln, das Landgericht Köln, das Amtsgericht Köln, das Landesarbeitsgericht Köln, das Arbeitsgericht Köln, das Finanzgericht Köln, das Sozialgericht Köln, das Verwaltungsgericht Köln, die Generalstaatsanwaltschaft Köln, die Staatsanwaltschaft Köln und die Justizvollzugsanstalt Köln.

Der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice (ehemals GEZ) als öffentlich-rechtliche, nicht rechtsfähige Gemeinschaftseinrichtung der Landesrundfunkanstalt hat seinen Sitz in Köln ebenso wie das Deutschlandradio als gemeinnützige rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts (getragen von ARD und ZDF) und der WDR.

Auf kommunaler Ebene ist die Stadtverwaltung Köln zugleich die größte öffentliche Einrichtung mit ca. 17.000 Bediensteten. Ihr gehört auch die Feuerwehr Köln. Die Kliniken der Stadt Köln als eine der größten kommunalen Klinkbetriebe sind als gGmbH organisiert, aber in hundertprozentigem Besitz der Stadt Köln.

Als Berufsständische Körperschaften des öffentlichen Rechts existieren die IHK Köln, Handwerkskammer Köln, die Rechtsanwaltskammer Köln, die Rheinische Notarkammer, die Steuerberaterkammer Köln und die Kreisstelle der Ärztekammer Nordrhein.

Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse hat ihren Sitz in Köln.

Vereine und Verbände

Wichtige Verbände, Vereine und kirchliche Organisationen mit Sitz in Köln sind unter anderem:

Übergeordnete kommunale Verbände wie der Deutsche Städtetag, die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände und die deutsche Sektion des Rat der Gemeinden und Regionen Europas haben ebenfalls ihren Sitz in Köln.

Verbände mit ehemaligen Sitz in Köln (bis 1999 wegen der Verlegung der Bundeshauptstadt von Bonn nach Berlin):

Hochschulen

Im Jahr 2018 verzeichnete Köln 24?Hochschulen und 4?hochschulähnliche Bildungseinrichtungen, davon 6?staatliche, 19?private und 1?kirchliche mit zahlreichen unterschiedlichen Studienrichtungen; 14 dieser Einrichtungen haben dort ihren Hauptsitz.

Medien

Köln ist neben Berlin, Hamburg und München mit etwa 30.000 bis 40.000 Beschäftigten in diesem Bereich einer der größten und wichtigsten Standorte für Massenmedien in Deutschland. Die Medienlandschaft ist vielseitig; neben den großen Unternehmen und Anstalten der Fernseh- und Hörfunkproduktion und den großen Verlagshäusern hat sich in Köln eine sehr differenzierte Zulieferindustrie entwickelt, die von Agenturen über Produktionsfirmen bis zu technischen Ausstattern ein breites Spektrum umfasst.

Hörfunk, Fernsehen und Musikindustrie

Allein der öffentlich-rechtliche Westdeutsche Rundfunk Köln (WDR) als größte ARD-Sendeanstalt und größter deutscher Sender beschäftigt an seinem Hauptsitz in Köln 3500 Mitarbeiter und betreibt neben den TV-Sendern WDR Fernsehen und ONE auch die WDR-Hörfunkprogramme, wie 1LIVE und COSMO. Das bundesweite Deutschlandradio sendet von seinem Hauptsitz in Köln die Sender Deutschlandfunk (Dlf) und Deutschlandfunk Nova. In Köln hat zudem der Beitragsservice (ehemals ''GEZ'') seinen Sitz.

Europas größte private Fernsehanstalt Mediengruppe RTL Deutschland mit den Fernsehsendern RTL Television, VOX, Super RTL, Nitro und weiteren Spartensendern hat ihren Hauptsitz in den Rheinhallen. Auch der erste deutsche Nachrichtensender n-tv gehört zu der Mediengruppe und betreibt ihr Hauptsendezentrum in Köln.

Weitere Hörfunksender mit Sitz in Köln sind das Domradio und der Lokalsender Radio Köln, als Teil von Radio NRW. Die privaten Sender bigFM und RPR1 betreiben Studios im Capitol. Mit Kölncampus besitzt die Stadt auch einen eigenen Hochschulsender.

Der erfolgreichste deutsche Musikfernsehsender VIVA wurde 1993 als VIVA Media in Köln gegründet und sendete das Hauptprogramm bis 2005 und VIVA Zwei aus der Domstadt. Nach der Übernahme durch den MTV-Mutterkonzern Viacom wurde VIVA zu MTV nach Berlin verlegt und dort eingestellt. Von Oktober 2005 bis einschließlich Dezember 2014 sendete center.tv täglich ausschließlich über das Geschehen in und um Köln. Vom Januar 2015 bis März 2016 sendete der Sender unter dem neuen Namen Köln.tv weiterhin Beiträge aus Köln und Umgebung. Die Deutsche Welle hatte bis zu ihrem Umzug nach Bonn im Jahr 2003 ebenfalls ihren Sitz in Köln. Der britische Militärsender BFBS war zwischen Januar 1954 und Oktober 1990 im Stadtteil Marienburg angesiedelt.

Die Plattenfirma EMI Music Germany, die im August 2000 ihren Hauptsitz von Köln-Braunsfeld in den MediaPark und anschließend nach Köln-Bickendorf verlegte, wurde im Jahr 2011 von Universal Music aufgekauft, womit nur noch das lokale Kölsch-Label ''Rhingtön'' in Köln verblieb. Zudem sind weitere kleinere Plattenlabels und Musikverlage in der Stadt ansässig.

Druckmedien

Köln verfügt mit dem Verlag herausgegeben wird.

Der Taschen-Verlag, sowie der Verlag der Buchhandlung Walther König sind als international operierende Buchverlage mit thematischen Schwerpunkten in Kunst, Architektur und Erotik bekannt. Mit Kiepenheuer & Witsch und dem DuMont Buchverlag beherbergt die Stadt bedeutende literarische Verlage. Der 1918 gegründete subreport Verlag Schawe hat seinen Sitz seit seiner Gründung in Köln. Die Verlagsgruppe Lübbe, einer der größten Buchverlage in Deutschland, siedelte 2010 von Bergisch Gladbach nach Köln-Mülheim über.

Einrichtungen und Standorte

Wichtige Medien-Einrichtungen in Köln sind beispielsweise die Kunsthochschule für Medien Köln, die Internationale Filmschule Köln und die GAG Academy für Nachwuchskomiker. Köln ist Sitz des Filmbüros Nordrhein-Westfalen. Besonders im Belgischen Viertel sind viele kleine Filmproduktionsfirmen angesiedelt, die meist nicht selbst drehen, sondern größere Filmproduktionsfirmen mit einzelnen Dienstleistungen und technischer Ausstattung unterstützen.

Medienstandorte sind in Köln über das ganze Stadtgebiet verteilt. Innerstädtisch gelegen ist neben den Hauptsitzen der großen Sender der Mediapark am Hansaring (20?ha, 174.000?m² Bürofläche), der von 1992 bis 2003 auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Gereon errichtet wurde. In den modernen Gebäuden im Mediapark, darunter der 148 Meter hohe ''Kölnturm'', sind etwa 250 Firmen mit etwa 5000 Beschäftigten angesiedelt, von denen gut 60?Prozent im Medien- und Kommunikationsbereich tätig sind.

Flächenverbrauchende Studios und Filmproduktionsstätten dagegen liegen an der Peripherie, wie etwa die WDR-Studiogelände in Bocklemünd oder das Medienzentrum Mülheim. Auf Teilen eines ehemaligen Fabrikgeländes haben sich dort rund um die große Veranstaltungshalle ''E-Werk'' viele Künstler und Agenturen angesiedelt. Einige Fernsehstudios sind dort zu finden, in denen unter anderen für Sat.1 und ProSieben produziert wird.

Im Nordwesten der Stadt befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes Butzweilerhof das ''Coloneum'', einer der größter Studiokomplexe Europas mit einer Nutzfläche von 157.000?m². Im Südwesten der Stadt zwischen Köln und Hürth wurden große Studiokomplexe für Nobeo und MMC errichtet, in denen viele Shows für Sat.1 und RTL produziert werden, unter anderem von der Produktionsfirma action concept.

Truppen und Streitkräfte

Köln war nicht zuletzt aufgrund seiner strategischen Lage über die Jahrhunderte immer wieder Ausgangspunkt, Ziel und Angriffspunkt kämpferisch-militärischer Aktionen.

Vorgeschichte

Die nachgewiesene Geschichte von Streitkräften in Köln beginnt mit einer ersten Besetzung durch die Römer um 57 v. Chr., die die Eburonen vertrieben hatten. Sie siedelten anschließend die Ubier vom östlichen Rheinufer nach Köln um. Um 68 waren die Bataver in Köln. Von 260 bis 274 übernahmen aufständische römische Grenztruppen die Macht in Köln, 274 überfielen Germanen Köln, 355 die Franken, die schließlich 454 die Macht übernahmen. 557 fielen die Sachsen in das später, 1888, eingemeindete Deutz ein. Im Winter 881/882 kamen die Normannen den Rhein hoch. 1096 sammelten sich in Köln Kreuzritter vom Niederrhein. 1583 kam es in Köln und Deutz zu Kämpfen zwischen kurpfälzischen und bayrisch-spanischen Truppen. Um 1587 kamen niederländische Truppen nach Köln.

Die erste ''Stehende Truppe'' nach der Römerzeit scheint erst wieder im Jahr 1681 dokumentiert zu sein. Köln baute nach der Reichsmatrikel von 1681 eine Söldnertruppe mit 383 Mann in drei Kompanien auf. Sie erhielten volkstümlich den Namen Rote Funken.

Französische Truppen besetzten ab dem 6. Oktober 1794 Köln, denen 1814 die Preußen folgten, die Köln zu einer Festung ausbauten. Ab 1871 wurden die Landstreitkräfte als Deutsches Heer bezeichnet, das Köln weiter ausbaute.

Auf Grund des Versailler Vertrages wurde das Rheinland und somit Köln nach dem Ersten Weltkrieg ''entmilitarisierte Zone'' und somit durften in Köln keine deutschen Einheiten stationiert sein, bis 1936 die Wehrmacht in Köln im Rahmen der Rheinlandbesetzung einmarschierte.

Erster Weltkrieg bis Zweiter Weltkrieg

Infolge der Niederlage im Ersten Weltkrieg und dem Waffenstillstandsabkommen von Compiegne wurde Köln ein britischer Brückenkopf mit einer 30?km großen Besatzungszone im französisch besetzten Rheinland. Als erste britische Einheit marschierte die 1st. Cavalry Division am 6. Dezember 1918 in Köln ein. Dort entstand ab 19. Dezember das Hauptquartier der britischen Besatzung, die erst am 20. Februar 1920 abzog.
Am 10. Dezember 1918 erreichte die Kavallerie der 1. und 2. Kanadische Division Köln. In Köln entstand das Hauptquartier der 1. Division bis zum vollständigen Rückzug am 28. Januar 1919.
Am 23. Dezember 1918 errichteten neuseeländische Einheiten in Holweide ihr Hauptquartier. Die 2. Brigade lag in Mülheim und ab dem 26. Dezember folgte eine Artillerie-Einheit nach Mülheim und Deutz. Das 3. und 4. Bataillon wurden in Dellbrück und Dünnwald einquartiert. Ab dem 9. März 1919 wurden weitere Einheiten nach Mülheim in die ''Hacketäuerkaserne'' verlegt ? bis zum Abzug am 25. März 1919 mit 700 Mann aus Deutschland.

Es wurden kasernierte Einheiten der Landespolizei aufgebaut, die nach der Machtergreifung Hitlers 1933 militärisch organisiert wurden und später in die Wehrmacht übergingen. Einheiten der Landespolizei lagen in Westhoven, Wahn und Longerich. 1936 marschierten deutsche Truppen in das entmilitarisierte Köln ein. Einheiten der Wehrmacht waren unter anderem an den Flughäfen Butzweilerhof, Ostheim und Porz-Wahn stationiert sowie in den Kasernen ''Arnoldshöhe'',<ref name="koeln-nachrichten.de" /> ''Etzel'', ''Mudra'', ''Unverzagt'' und '' Hacketäuer'' in Mülheim.<ref name="Luftwaffe" />

Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg

Das linksrheinische Köln wurde am 6. März 1945 von Truppen der 3. US-Panzerdivision erobert.

Belgische Garnison ab 1946

Kurze Zeit nach Ende des Zweiten Weltkrieges begann in Köln und Umgebung die Stationierung erster Einheiten der benutzt oder neue Kasernen gebaut. In der Nähe der Kasernen entstanden Wohnsiedlungen für die Angehörigen der Streitkräfte. Zeitweise war Köln die größte belgische Garnison im Ausland.

Ab 1988 wurden die Belgischen Streitkräfte umstrukturiert, 1993 wurde die Wehrpflicht in Belgien abgeschafft und ab 1996 das Hauptquartier zurück nach Belgien verlegt. Damit verbunden war eine Verkleinerung der Einheiten in Deutschland bis hin zu deren Auflösung. Die Kasernen und Einrichtungen wurden danach in Teilen abgerissen, umgenutzt oder zu Wohnzwecken umgebaut. Die zugehörigen Wohnsiedlungen wurden nicht zuletzt dank ihrer Lage im Außenbereich und überdurchschnittlich großer Grundstücke begehrte Wohnobjekte. Viele der Angehörigen der Streitkräfte verblieben nach dem Abzug oder der Auflösung ihrer Einheit in Deutschland.

Bundeswehr

Nach Gründung der Bundeswehr 1955 wurde Köln zu einem der größten Bundeswehrstandorte in Deutschland. In der aktuellen Bundeswehr-Struktur sind 5.720?Dienstposten in Köln ausgewiesen. Die in Köln ansässigen Bundesoberbehörden im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) sind das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) mit angegliedertem Assessmentcenter für Führungskräfte (ACFüKrBw) und das Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst (BAMAD). Daneben sind in Köln stationiert das Luftwaffentruppenkommando (LwTrKdo), das Amt für Heeresentwicklung (AHEntwg), die Flugbereitschaft BMVg und das Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin sowie mehrere kleinere Dienststellen wie ein Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ), eine Bundeswehrfachschule (BwFachS), eine Sportfördergruppe der Bundeswehr, ein Sanitätsunterstützungs- und ein Sanitätsversorgungszentrum (SanUstgZ/SanVersZ), eine Bundeswehr-Feuerwehr und Teile eines Karrierecenters der Bundeswehr (KarrC Bw).

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Köln hat zwischen 1823 und 2007 23 Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen.

Alternative Kölner Ehrenbürgerschaft

Die Alternative Kölner Ehrenbürgerschaft ist eine Ehrung für Kölner Bürger. Entstanden ist sie im Jahr 2002 in Opposition gegen die damalige Verleihung der Kölner Ehrenbürgerschaft an den Verleger Alfred Neven DuMont und den Schokoladenfabrikanten Hans Imhoff.

Dreißig Kölner Persönlichkeiten, darunter Martin Stankowski und der Kabarettist Heinrich Pachl, gründeten den ''Initiativkreis alternative Ehrenbürgerschaft''. Beisitzer des Komitees sind unter anderem der Schriftsteller Günter Wallraff, die Schauspielerin Marie-Luise Marjan, die Musiker Tommy Engel und Wolfgang Niedecken, der Kabarettist Jürgen Becker sowie die Schriftstellerin Elke Heidenreich.

Das Bürgerkomitee möchte mit der Auszeichnung die Aufmerksamkeit auf Bürger und Netzwerke lenken, die sich ohne finanzielle Ressourcen und oft abseits des Mainstreams der öffentlichen Meinung in Köln engagieren.

Die Auszeichnung wird unregelmäßig vergeben.

''Preisträger''
  • ''2002'' Pfarrer </ref>
  • ''2006'' Gunter Demnig, der mittlerweile rund 22.000 Stolpersteine in über 530 Ortschaften in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich, Tschechien, der Ukraine, Ungarn und Spanien zum Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus verlegt hat.
  • ''2011'' '', 18. Dezember 2011.</ref>
  • ''2016'' Irene Franken (Mitbegründerin des Kölner Frauengeschichtsvereins) für ihre wissenschaftliche Arbeit über die Frauen in der Geschichte Kölns

Söhne und Töchter der Stadt

Sonstiges

Der im Jahre 2009 entdeckte Asteroid (243440) Colonia wurde nach dem römischen Namen der Stadt benannt.

Siehe auch

Literatur

  • Über Köln sind sieben Merian-Hefte erschienen: 1948 (Nr. 3), August 1960, Dezember 1979, Juli 1988, Januar 1994, März 2002 und September 2012

Bildbände und Lexika

  • , Köln 2006, ISBN 3-7743-0378-9.
  • Hugo Borger, Frank Günter Zehnder: ''Köln. Die Stadt als Kunstwerk. Stadtansichten vom 15. bis 20. Jahrhundert.'' Greven, Köln 1982, ISBN 3-7743-0181-6.
  • Hermann Claasen, Hrsg. und Vorwort, Josef Rick: ''Gesang im Feuerofen: Köln, Überreste einer alten deutschen Stadt'', Schwann, Düsseldorf 1979, ISBN 3-590-32006-0.
  • Patrick Essex, Tobias Bungter: ''KölnGut.'' Dabbelju, Köln 2009, ISBN 978-3-939666-13-4.
  • Reinhard Matz und Wolfgang Vollmer: ''Köln vor dem Krieg. Leben Kultur Stadt 1880?1940'' und ''Köln nach dem Krieg. Leben Kultur Stadt 1950?1990.'' Greven, Köln 2012 bzw. 2014, ISBN 978-3-7743-0482-6 bzw. ISBN 978-3-7743-0628-8.
  • Reinhard Matz, mit Wolfgang Vollmer: ''Köln und der Krieg. Leben-Kultur-Stadt (1940?1950)''. Greven Verlag, Köln 2016, ISBN 978-3-7743-0667-7.
  • ''Lee Miller ? Köln im März 1945'', mit einführenden Texten von Kerstin Stremmel und '', 1. Mai 2014.</ref>
  • Jörn Sackermann (Bilder) und Manfred Böckling (Texte): ''Reise durch Köln.'', Würzburg 2015, ISBN 978-3-8003-4232-7.
  • Hans Schmitt-Rost (Hrsg.) und Walter Dick, ''Zeit der Ruinen, Köln am Ende der Diktatur'', mit einem Vorwort von Heinrich Böll, Kiepenheuer und Witsch, Köln, 1965.
  • Ulrich S. Soénius, Jürgen Wilhelm (Hrsg.): ''Kölner Personen-Lexikon.'' Greven, Köln 2007, ISBN 978-3-7743-0400-0 (rund 1850 Artikel zu verstorbenen Persönlichkeiten der 2000-jährigen Kölner Stadtgeschichte von 50 Autoren).
  • Jürgen Wilhelm (Hrsg.): ''Das große Köln-Lexikon''. Greven, Köln 2005, ISBN 3-7743-0355-X (rund 1130 Artikel von A bis Z von Autorenkollektiv).

Städtebücher und Atlanten, Straßen

  • Hansgerd Hellenkemper, Emil Meynen: ''Stadtmappe Köln.'' In: Heinz Stoob, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz, Peter Johannek (Hrsg.): ''Deutscher Städteatlas.'' Band 2, Teil 2. Dortmund 1979, ISBN 3-89115-317-1.
  • Dorothea Wiktorin (Hrsg.): ''Köln, der historisch-topographische Atlas.'' Emons Verlag, Köln 2001, ISBN 3-89705-229-6.
  • Erich Keyser (Hrsg.): ''Rheinisches Städtebuch.'' Band III 3. Teilband aus ''Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages.'' Stuttgart 1956.
  • Helmut Signon, Klaus Schmidt: ''Alle Straßen führen durch Köln.'' 3. Auflage. Greven, Köln 2006, ISBN 3-7743-0379-7.
  • Ansgar Bach: ''Literarisches Köln. 80 Autoren ? Wohnorte, Wirken und Werke.'' Verlag Jena 1800, Berlin 2002, ISBN 3-931911-23-3.
  • Uwe Schwarz: ''Köln und sein Umland in alten Karten. Von der Eifelkarte zur Generalstabskarte (1550 bis 1897).'' Herausgegeben von Werner Schäfke. Köln, Emons Verlag 2005, ISBN 3-89705-343-8.
  • Rüdiger Schünemann-Steffen: ''Kölner Straßennamen-Lexikon'', Jörg Rüshü Selbstverlag, Köln 1999, ³/2013

Monographien

  • Gerhard Curdes, Markus Ulrich: ''Die Entwicklung des Kölner Stadtraumes. Der Einfluss von Leitbildern und Innovationen auf die Form der Stadt.'' Dortmunder Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur, Dortmund 1997, ISBN 3-929797-36-4.
  • Werner Eck: ''Köln in römischer Zeit. Geschichte einer Stadt im Rahmen des Imperium Romanum.'' Greven, Köln 2004, ISBN 3-7743-0357-6 (''Geschichte der Stadt Köln in 13 Bänden.'' Band 1).
  • , München 2001, ISBN 3-406-47170-6.
  • Dirk van Laak: ''Archäologie des Alltags. Köln und seine Infrastruktur''. Greven, Köln 2017, ISBN 978-3-7743-0678-3.
  • Jürgen Pöttgen: ''700?Jahre Glockenguß in Köln. Meister und Werkstätten zwischen 1100 und 1800'' = Arbeitshefte der rheinischen Denkmalpflege 61. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2005. ISBN 978-3-88462-206-3
  • Martin Rüther: ''Köln im Zweiten Weltkrieg. Alltag und Erfahrungen zwischen 1939 und 1945.'' Emons, Köln 2005, ISBN 3-89705-407-8 (''Schriften des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln.'' Band 12).
  • Christian Schuh: ''Kölns 85 Stadtteile. Geschichte, Daten, Fakten, Namen. Von A wie Altstadt bis Z wie Zündorf.'' Emons, Köln 2003, ISBN 3-89705-278-4.
  • Arnold Stelzmann, Robert Frohn: ''Illustrierte Geschichte der Stadt Köln.'' 11. Auflage. Bachem, Köln 1990, ISBN 3-7616-0973-6 (1. Auflage 1958).
  • Bernhard van Treeck: ''Street Art Köln.'' Edition Aragon, Moers 1996, ISBN 3-89535-434-1.
  • Gerta Wolff: ''Das Römisch-Germanische Köln. Führer zu Museum und Stadt.'' Bachem, Köln 2000, ISBN 3-7616-1370-9.

Reiseliteratur

  • Alexander Kuffner: ''?Zeitreiseführer Köln 1933?1945.? Ein zeithistorischer Reiseführer.'' Helios, Aachen 2009, ISBN 978-3-938208-92-2.
  • Maik Kopleck (Hrsg.), Gregory Piatkowski: ''Von der Colonia Agrippina bis zum ?Deutschen Herbst?.'' PastFinder, Düsseldorf 2008, ISBN 978-988-99780-4-4 (Reihe ''PastFinder ZikZak.'').
  • Dieter Luippold (Redaktion), Achim Bourmer u.?a.: ''Köln.'' 10. Auflage. Baedeker, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-8297-1131-9 (Reihe ''Baedeker-Allianz-Reiseführer.'').
  • Martin Stankowski ''Darum ist es am Rhein so schön. Vom Kölner Dom zur Loreley. Der andere Reiseführer.'' Kiepenheuer & Witsch, Köln 2009, ISBN 978-3-462-04107-1.
  • Kirstin Kabasci: ''Köln.'' Reise-Know-How-Verlag, Bielefeld 2006, ISBN 3-8317-1396-0.

Historisches

Zeitschriften

  • ''Geschichte in Köln. Zeitschrift für Stadt- und Regionalgeschichte.'' (erscheint jährlich mit einem Band; 2008 erschien Band 55, SH-Verlag Köln)
  • ''Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins e.?V.'' (erscheint jährlich mit einem Band, 2008 erschien Jahrbuch 79, SH-Verlag Köln; in unregelmäßigen Abständen erscheinen Beihefte)

Monographien und Sonstiges

  • Historisches Archiv der Stadt Köln (Hrsg.): ''Musik. Theater. Tanz. Literatur. Museen ? Kunst und Kultur in Köln nach 1945.'' Wienand Verlag, Köln 1996, ISBN 3-87909-455-1.
  • Christian Bartz: ''Köln im Dreißigjährigen Krieg. Die Politik des Rates der Stadt (1618?1635). Vorwiegend anhand der Ratsprotokolle im Historischen Archiv der Stadt Köln.'' (= Militärhistorische Untersuchungen, Bd. 6). Frankfurt u.?a. 2005 (zugleich Diss. Univ. d. Bundeswehr München 2004).
  • Carl Dietmar, Werner Jung: ''Kleine illustrierte Geschichte der Stadt Köln.'' 10. Auflage. Bachem, Köln 2009, ISBN 978-3-7616-2226-1 (Sonderausgabe ''Historisches Archiv der Stadt Köln'').
  • Carl Dietmar und Werner Jung: ''Köln. Die große Stadtgeschichte'', Klartext, Essen 2015, ISBN 978-3-8375-1487-2.
  • Barbara und Christoph Driessen: ''Köln. Eine Geschichte''. Greven, Köln 2015, ISBN 3-7743-0653-2.
  • Mario Kramp: ''Vom Traum zum Alptraum. Köln und der Beginn des Bombenkrieges''. Greven Verlag, Köln 2014, ISBN 978-3-7743-0652-3.
  • Mario Kramp: ''Köln an der Seine. Der Pavillon auf der Pariser Weltausstellung 1937.'' Mit Fotografien von Hugo und Karl Hugo Schmölz, Greven, Köln 2019, ISBN 978-3-7743-0902-9.
  • Claus Leggewie: ''50?Jahre '68. Köln und seine Protestgeschichte.'' Greven, Köln 2018, ISBN 978-3-7743-0693-6.
  • Horst Matzerath: ''Köln in der Zeit des Nationalsozialismus 1933?1945.'' Greven, Köln 2009, ISBN 978-3-7743-0429-1 (''Geschichte der Stadt Köln.'' Band 12).
  • Thomas Mergel: ''Köln im Kaiserreich 1871?1918 (Geschichte der Stadt Köln, Band 10).'' Greven, Köln 2018, ISBN 978-3-7743-0454-3.
  • Klaus Müller: ''Köln von der französischen zur preußischen Herrschaft, 1794?1815.'' Greven, Köln 2005, ISBN 3-7743-0375-4 (''Geschichte der Stadt Köln.'' Band 8).
  • Klaus Müller: ''Ferdinand Franz Wallraf. Gelehrter, Sammler, Kölner Ehrenbürger 1748?1824''. Hrsg. Historische Gesellschaft Köln, Greven, Köln 2017, ISBN 978-3-7743-0680-6.
  • Ute Planert (Hrsg.): ''Alberts Töchter. Kölner Frauen zwischen Stadt, Universität und Republik (1914?1933).'' Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2019, ISBN 978-3-86110-737-8.
  • Martin Rüther: ''Köln im Zweiten Weltkrieg. Alltag und Erfahrungen zwischen 1939 und 1945.'' Emons, Köln 2005, ISBN 3-89705-407-8.
  • Werner Schäfke, Marcus Trier (Hrsg.): ''Mittelalter in Köln. Eine Auswahl aus den Beständen des Kölnischen Stadtmuseums.'' Emons, Köln 2009, ISBN 978-3-89705-654-1.
  • Werner Schäfke: ''Köln nach 1945. Die Geschichte unserer Gegenwart.'' Regionalia, Rheinbach 2017, ISBN 3-95540-321-1.
  • Klaus Schmidt: ''Glaube, Macht und Freiheitskämpfe. 500?Jahre Protestanten im Rheinland'', mit einem Nachwort von Günther van Norden, Greven, Köln 2016, ISBN 978-3-7743-0385-0.
  • Bettina Schmidt-Czaia (Hrsg.): ''Willkommen im alten Köln ? Geschichte(n) rund um die Stadtmauer: Beiträge des Begleitprogramms der Ausstellung (Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln Heft 103).'' Köln 2018, ISBN 978-3-928907-36-1.
  • Gerd Schwerhoff: ''Köln im Ancien Régime 1686?1794 (Geschichte der Stadt Köln Band 7)''. Greven, Köln 2017, ISBN 978-3-7743-0450-5.
  • Robert Steimel: ''Kölner Köpfe'', Steimel Verlag, Köln-Zollstock 1958.
  • Rita Wagner (Hrsg.): ''Konrad der Große. Die Adenauerzeit in Köln 1917 bis 1933'', Nünnerich-Asmus, Mainz 2017.
  • Ruta Wagner (Hrsg.): ''Köln am Rhein. Oder: Von Zeit zu Zeit. Unveränderter Blickwinkel - steter Wandel.'' Nünnerich-Asmus, Oppenheim am Rhein 2019, ISBN 978-3-96176-090-9.

Architektur, Denkmalpflege und Kunst

  • Cord Machens und Bernd Ullrich: ''Architekturatlas Köln.'' 51/7 Verlag, Köln 2018, ISBN 978-3981833522.
  • Barbara Schlei, Uta Winterhager und Tobias Groß (Hrsg.): ''Architekturführer Köln, Zeitgenössische und Moderne Bauten und Quartiere''; Buchhandlung Walther König, Köln 2015.
  • Peter Bergthaller: ''Glasmalerei in Kölner Kirchen. Künstler und Werke 1945?2012.'' B. Kühlen Verlag, Mönchengladbach 2013, ISBN 978-3-87448-367-4.
  • Hugo Borger, Frank Günter Zehnder: ''Köln. Die Stadt als Kunstwerk. Stadtansichten vom 15. bis 20. Jahrhundert.'' Greven, Köln 1982, ISBN 3-7743-0181-6.
  • ''Die 60er Jahre, Kölns Weg zur Kunstmetropole, Vom Happening zum Kunstmarkt''. (Hrsg.): Wulf Herzogenrath und Gabriele Lueg, Kölnischer Kunstverein, Köln 1986 (ohne ISBN).
  • Carl Dietmar, Marcus Trier: ''Mit der U-Bahn in die Römerzeit.'' 2. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2006, ISBN 3-462-03575-4.
  • Hiltrud Kier: ''Die kleinen romanischen Kirchen. Führer zur Geschichte und Entwicklung Kölner Vororte'', J. P. Bachem, Köln 2015, ISBN 978-3-7616-2944-4.
  • Günther A. Menne, Christoph Nötzel (Hrsg.), Helmut Fußbroich, Celia Körber-Leupold: ''Evangelische Kirchen in Köln und Umgebung.'' Bachem, Köln 2007, ISBN 978-3-7616-1943-8.
  • Alexander Kierdorf (Hrsg.): ''Köln. Ein Architekturführer. Architectural Guide to Cologne.'' Reimer, Berlin 1999, ISBN 3-496-01181-5 (deutsch und englisch).
  • Birgit Kilp: ''Josef Haubrich. Ein Anwalt der Kunst'', Wienand, Köln 2016, ISBN 978-3-86832-223-1.
  • Udo Mainzer: ''Kleine illustrierte Kunstgeschichte der Stadt Köln'', Bachem, Köln 2015, ISBN 978-3-7616-2888-1.
  • Udo Mainzer: ''Kleine illustrierte Architekturgeschichte der Stadt Köln.'' J. P. Bachem, Köln 2017, ISBN 978-3-7616-3108-9.
  • Werner Schäfke: ''Kölns romanische Kirchen. Architektur, Kunst, Geschichte.'' Emons, Köln 2004, ISBN 3-89705-321-7.
  • Irene Schoor und Marion Kranen: ''Kino in Köln. Von Wanderkinos, Lichtspieltheatern und Filmpalästen'', Emons, Köln 2016, ISBN 978-3-95451-869-2.
  • Bernd Streitberger, Anne Luise Müller (Hrsg.): ''Architekturführer Rechtsrheinisches Köln'', DOM publishers, Berlin 2011, ISBN 978-3-86922-163-2.
  • Dezernat Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln mit dem Haus der Architektur Köln (Hrsg.): ''Kölner Perspektiven ? Städtebau ? Architektur ? Öffentlicher Raum.'' JOVIS Verlag Berlin 2016, ISBN 978-3-86859-403-4.
  • Irene Schoor und Marion Kranen: ''Kino in Köln. Von Wanderkinos, Lichtspieltheatern und Filmpalästen'', Emons, Köln 2016, ISBN 978-3-95451-869-2.

Unterhaltsames über Köln

  • Heinrich Böll: ''Was ist kölnisch?'', in: Merian-Heft 8-XIII ''Köln'' (1960), S. 3?7
  • Jürgen Becker: ''Biotop für Bekloppte. Ein Lesebuch für Immis und Heimathirsche.'' Kiepenheuer & Witsch, Köln 1995, ISBN 3-462-02423-X.
  • Friedhelm Biermann: ''Drei Könige, elftausend Jungfrauen und noch etwas mehr. Ein unterhaltsamer Streifzug durch die Kölner Jahrhunderte.'' Emons, Köln 2001, ISBN 3-89705-228-8.
  • Stephan Grünewald: ''Köln auf der Couch. Die Unzerstörbarkeit der Sehnsucht.'' Kiepenheuer & Witsch, Köln 2008, ISBN 978-3-462-03814-9.
  • Hanns Dieter Hüsch: ''Köln.'' Eulen, Freiburg 1993, ISBN 3-89102-235-2.
  • Bernd Imgrund: ''Ohne Rhein kein Dom. 33 spannende und ungewöhnliche Gespräche aus dem Kölner Leben.'' Emons, Köln 2010, ISBN 978-3-89705-713-5.
  • Falko Rademacher: ''Köln für Imis. Ein Leitfaden durch die seltsamste Stadt der Welt.'' Emons, Köln 2006, ISBN 3-89705-249-0.
  • Thomas R. P. Mielke: ''Colonia, Roman einer Stadt. Zweitausend Jahre Kölner Geschichte unterhaltsam erzählt.'' Lübbe, Bergisch Gladbach 2003, ISBN 3-404-14855-X.
  • ISBN 3-933070-89-9.
  • Bartholomäus Figatowski (Hrsg.): ''Wovon träumt der Dom? Phantastische Geschichten aus Köln.'' Schmenk Verlag, Oberhausen 2013, ISBN 978-3-943022-21-6.

Medien

  • Rheinhard Zeese: ''1900 Jahre befestigtes Köln.'' LEB, Brühl 2006 (CD-ROM).
  • Rheinhard Zeese: ''Historische Parks und öffentliche Gärten in Köln 1801 bis 1932.'' LEB, Brühl 2007 (CD-ROM).
  • Hermann Rheindorf: ''Chronik der Kölner Rheinbrücken.'' DVD, ISBN 3-9813237-4-2, Distributor: KÖLNPROGRAMM, 2010.
  • Hermann Rheindorf: ''Köln im Dritten Reich'' Teil 1 ''Der Weg in die NS-Diktatur'', Teil 2 ''Alltag unter dem Hakenkreuz'', Teil 3 ''Köln im Krieg''. DVD, KÖLNPROGRAMM 2012 (2+3 2013)

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

{{NaviBlock
|Navigationsleiste Kreise und kreisfreie Städte in Nordrhein-Westfalen
|Navigationsleiste Deutsche Großstädte
|Navigationsleiste Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis
}}